schland

Die Geschichte der Japan Spitz - Zucht

in Deutschland


Beginn der Verbreitung des Japan Spitzes in Deutschland:

In Deutschland erwarb Familie Zapf (in Gröbenzell/München) aus Österreich und Holland je einen Japan Spitz, und der erste und einzige Wurf im Zwinger "von der Böhmerwies’n" fiel am 28.09.1990,  doch weil die Rasse weitgehend unbekannt war, fanden sich für diesen einen Welpen nur schwer Liebhaber. Familie Zapf hatte zuvor bereits nach einem betreuenden Verein für diese Rasse gesucht, verschiedene Gespräche mit diversen Rassehundezuchtklubs aufgenommen und sich beim Verein für Deutsche Spitze e.V. am besten betreut gefühlt, obwohl die Zucht eines asiatischen Spitzes in einem Verein für Deutsche Spitze durchaus als exotisch betrachtet werden darf. Aber Kompetenz, freundliches Miteinander und Engagement geben der Japan Spitz - Zucht heute eine stabile Basis unter diesem Dach.

Der Japan Spitz wurde in Deutschland etwas bekannter, als der Japan Kennel Club im Rahmen der VDH-Bundessiegerzuchtschau 1993 in Dortmund eine Spezialausstellung für japanische Hunderassen durchführte. So fanden die zwei Welpen aus dem 2. Wurf im Jahre 1994 aus dem Zwinger "von der kleinen Blaike“ (Frau Feder) schnell ihre Liebhaber - gezüchtet wurde mit einer Importhündin aus Finnland, Thomdy Dom’s Little Mermaid. Die Zucht wurde 1995 durch eine weitere Importhündin, Thomdy Dom’s Yumica, im Zwinger "vom Siegerland" unterstützt. 1996 wurden  zum ersten Mal 3 Würfe ins deutsche Zuchtbuch eingetragen. Diese damaligen Züchter haben die Japan Spitz-Zucht aufgegeben, und es haben sich in den letzten Jahren neue Züchter der Rasse angenommen.


Deutsche Japan Spitz - Züchter
(VDH/FCI) persönlich bekannt:



In Bayern:
 

Japan Spitze "von den Allgäuer Bergspitzen" (Züchterin: Elke Müller / Wiedemann, Buchenberg b. Kempten

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In Baden-Württemberg:  

Deutsche Kleinspitze und Japan Spitze "von Hohenwittlingen" (Züchterin: Ingrid Reehten, Bad Urach - Wittlingen)

mit der Japan Spitz-Hündin "Tamilan Zandalee" (FIN) und Tochter, und dem Japan Spitz-Rüden "Kannibalen´s Question Mark" (Schweden)

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In Thüringen:


Japan Spitze "von der Blauen Flut" (Züchter: Udo Hörhold, Wildenbörten bei Gera)

mit ihrer Hündin "Coco-Chanel du Ray de Mussy" (Imp. Frankr.) und dem Rüden "Isumi´s Shiro Ritzuki O´Joddy" (Schweden)

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In Nordrhein-Westfalen:
 

 Samojeden, Japan Spitze und weiße Deutsche Kleinspitze "Dream from Russia" (Züchterin: Erika Riesch, Breitscheid)

mit den Japan Spitz-Hündinnen "Aurora Univers Fantazm" und "Mitsu v. Snejanka" und Töchtern,
und dem Japan Spitz-Rüden "Masashi Yuki-Oji von den Allgäuer Bergspitzen"

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Eurasier und Japan Spitze "vom Grafschafter Timberwolf" (Züchterin: Kristi Bout, Wilsum)

mit der Japan Spitz-Hündin "Shinbi Line´s Kishu Kaya" (DK)

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Weitere VDH-Zuchtstätten in Deutschland in Planung:

In Hessen:

in Viernheim unter dem Namen "von den Vernemer-Spitzbuwwe" (Züchterin in spe: Michaela Ihrig)

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In Brandenburg:

Deutsche Großspitze, Volpino italiano und Japan Spitze (seit 2005 kein Wurf mehr) "von Snejanka" (Züchter: H. Kollin, Neufahrland) 

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                                                                                                                                                                                                                                     (Angaben ohne Gewähr)

So können sie zwar einem Vergleich mit etwa 16.000 eingetragenen Deutschen Schäferhund-Welpen pro Jahr kaum standhalten........ 
doch es wurden im Jahr 2006 immerhin 34 Japan Spitz-Welpen in 10 Würfen geboren, 
2007 waren es 33 Welpen in 9 Würfen, und in einer namhaften Hundezeitung wurde der Japan Spitz sogar als 
„Geheimtipp“ bezeichnet!  In 2008 hatten wir einen leichten Welpenrückgang (23) in 7 Würfen, aber 
das Jahr 2009 konnte wieder 9 Würfe mit insgesamt 26 Japan Spitz-Welpen verzeichnen :)

Die gegenwärtige Zucht-Situation:

Durch die  freundliche Mithilfe der Züchter aus dem europäischen Ausland, sowie aufgrund der Informationen aus den Spezialzuchtklubs für Japan Spitze ist es gelungen, viele Informationen zusammenzutragen.  Wir stehen in Deutschland nach nur 25 Jahren Zucht derzeit noch am Anfang der züchterischen Bemühungen um den Japan Spitz. Es ist eine enorme Chance, alle vorhandenen Japan Spitze seit Beginn erfassen zu können, und damit gezielt Paarungen vorzunehmen, um Inzucht zu vermeiden und einen guten Zuchtstamm aufzubauen. Das ist auch der Grund, warum wir unbedingt weiterhin vom Registrieren papierloser Japan(?)-Spitze Abstand nehmen müssen - selbst wenn der Besitzer eines weißen Spitzes davon überzeugt ist, einen echten Japan Spitz zu haben.....

Außerdem haben die Japan Spitz - Züchter in den letzten Jahren immer wieder Tiere z.B. aus Skandinavien, 2007 eine Hündin aus Frankreich und 2009 eine Hündin und 2010 zwei Rüden direkter japanischer Abstammung aus Italien importiert, sowie 2010 eine Hündin aus Finnland, und damit neue "Blutlinien" in die deutsche Zucht gebracht - eine Möglichkeit, die der Deutsche Spitz so nicht hat, um seine Zuchtbasis zu vergrößern.

Elke Wiedemann (Zuchtbeauftragte für den Japan Spitz im VfDSp./VDH)

 

 

                      

VDH                           Warum ein Japan Spitz mit VDH-Papieren?             VDH


10 wichtige Argumente für den VDH-Rassehund (Verband für das deutsche Hundewesen):

  1. Den relevanten Unterschied zwischen vermeintlich „reinrassigen“ Japan Spitzen zu verhandelbaren Dumpingpreisen (evtl. direkt und frisch aus dem Kofferraum) und dem Preis von z. Z. 1300 - 1500 Euro bei unseren Züchtern erkennen Sie häufig erst nach dem Kauf in der „Ahnentafel“. (Aber Achtung: Ein hoher Kaufpreis ist auch noch kein Garant für eine gute Zucht und liebevolle Welpenaufzucht!)
  2. Papiere sind nicht gleich Papiere, auch „Japan Spitze“ (?) werden oft mit IRGENDWELCHEN Ahnentafeln, ohne das Gütesiegel VDH / FCI (Internationaler Dachverband) oder Verein für Dt. Spitze e.V. angeboten ( - sogar teilweise zu hohen Kaufpreisen!!)
  3. Die kontrollierte Zucht in VDH / FCI - Rassehundevereinen, wie dem Verein für Dt. Spitze e. V., ist aufwändig, diese Qualität hat ihren Preis. Meiden Sie vor allem „besorgte“ oder papierlose „Schnäppchen“.
  4. DNA-, Gebiss- und Patellauntersuchungen, Zwinger- und Wurfabnahmen, Zuchtzulassungen usw. sind durch strenge VDH-Zuchtordnungen, Auflagen und Gebühren geregelt.
    Solche Vorschriften finden Sie in der Regel nur innerhalb der dem VDH / der FCI angeschlossenen Rassehundevereinen.
  5. VDH-Papiere schließen die Herkunft aus kommerziellem Handel und Vermehrungszuchten aus, die selten rasse- und tierschutzgerechten Kontrollen unterliegen. Die Umgehung der Vorschriften hat nur wirtschaftliche Gründe, oder/und die vermeintlichen „Japan Spitze“ können die Zuchtvoraussetzungen des Vereins für Dt. Spitze e. V., in Bezug auf Wesen und Gesundheit, nicht erfüllen.
  6. Auf nationalen und internationalen Zuchtschauen, unter der Schirmherrschaft der FCI und des VDH sind aus diesem Grund ausschließlich Japan Spitze mit VDH / FCI Papieren anerkannt.
  7. Erklärte Zuchtziele sind gesunde und wesensfeste Hunde, aus optimaler Aufzucht und Haltung, mit ständigem Familienanschluss.
  8. Zuchtprogramme zur Vermeidung genetischer Defekte und die ggf. enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung fördern diese Zucht gesunder und sozialverträglicher Rassehunde.
  9. Allgemeine Sachkunde, Fortbildung und Öffentlichkeitsarbeit sind für spezialisierte VDH-Züchter so selbstverständlich wie die Beratung und Betreuung, vor und nach dem Kauf.
  10. Informieren Sie sich deshalb vor dem Kauf über „Ihre“ Rasse und vergleichen Sie Züchter und Zuchtstätten.
„Züchter im VDH / FCI / Verein für Deutsche Spitze e.V.“

Die ersten Japan Spitze der Züchterin "von den Allgäuer Bergspitzen"

Die Japan Spitze von links nach rechts:

Reihe oben: Dana, Gwenda, Akio
mittlere Reihe: Alpha, Dear Balto, Hanashi (Hanni)
Reihe unten: Paulina, Elisabeth (Sissi), Pretty Famous (Famy)

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20 Jahre Japan Spitz im deutschen Spitzverein!

Am 01. Mai 2008 waren es genau 20 Jahre, dass dem Antrag des "Vereins für Deutsche Spitze e.V." stattgegeben wurde, 

und ihm vom VDH die Betreuung der asiatischen Rasse "Japan Spitz" zuerkannt wurde ...... 

..... und auch die "Spitzgruppe München" besteht nun schon seit 20 Jahren! 

Zwei gute Gründe für die Liebhaber des Japan Spitzes und des Deutschen Spitzes gemeinsam zu feiern!!

 

Die Jubilare "Gruppe München" und "Japan Spitz" hatten aus diesem Anlass eingeladen zur:

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1. CAC-Schau anlässlich unseres

Doppel-Jubiläums

20 Jahre Gruppe München    und

20 Jahre Japan Spitz im Spitzverein

am 28. Juni 2008

in 89358 Kammeltal – Ettenbeuren

 

"Benjamin von den AllgäuerBergspitzen" im Alter von 2 Jahren

 

Veranstalter: Gruppe München im Verein für Deutsche Spitze e.V. (VDH / FCI)
Zuchtschauleiterin: Britta Schweikl

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Richter für die Deutschen Kleinspitze und die 
22 gemeldeten Japan Spitze - das war eine Sensation in Deutschland!! -
war der 1. Präsident unseres Hauptvereins, Herr Peter Machetanz.

Richterin für die Deutschen Wolfs-, Groß-, Mittel- und Zwergspitze: Frau Gerda Kastl, 
die so freundlich war, kurzfristig das Richten im 2. Ring zu übernehmen - vielen Dank nochmals!

 

Viele schöne Fotos und ein Bericht zur Ausstellung 
auf der Homepage der Gruppe München www.spitze-muenchen.de